Was steht eigentlich in den AGB von WhatsApp?

Was steht eigentlich in den AGB von WhatsApp?

 

Kaum jemand liest sich die Nutzungsbedingungen durch.
Doch ein kleiner Blick ist tatsächlich lohnenswert.Welche Daten erhebt WhatsApp vom Nutzer?

Stimmt der Nutzer den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu, gibt er WhatsApp die eigene Telefonnummer frei.
Auch ist es WhatsApp erlaubt, nach Zustimmung die E-Mail Adresse, den Profilnamen und sogar das Profilbild zu verwenden.

Gespeichert werden ebenso Informationen über Nutzung und Log.
Auch gespeichert werden Informationen über die interne WhatsApp Telefonie.

Welche Daten für WhatsApp ebenso scheinbar wichtig sind:

1) Das Modell Ihres Smartphones
2) Nutzung welches Netzes
3) Eingestellte Sprache sowie Zeitzone auf dem Smartphone
4) Informationen über Ihren Standort

Um WhatsApp weiterhin zu nutzen, muss somit auf viel Privatsphäre verzichtet werden – ebenso auf Datenschutz nach DSGVO.
Ihre Daten werden zur Analyse sogar an andere Unternehmen weitergereicht. Dies ist jedoch in einer Passage in den AGB vermerkt, sodass es zu keinerlei Streitigkeiten aufgrund beispielsweise Unklarheiten kommen kann.

Es ist jedoch möglich, Einsicht bezüglich gespeicherter Daten zu erhalten.

Rechte an Bildern, Texten und Videos
Oft gestellte Fragen und hier die Antworten dazu

Versendete Bilder, Texte, Videos, auch Sprachnachrichten, sollten eigentlich dem privaten Rahmen angehören.

Die AGB von WhatsApp besagt hierzu:

„Damit wir unsere Dienste betreiben und bereitstellen können, gewährst du WhatsApp eine […] Lizenz zur Nutzung, Reproduktion, Verbreitung […] die du auf bzw. über unsere/n Dienste/n hochlädst, übermittelst, speicherst, sendest oder empfängst.“

Erster Satz schafft leider keine Eindeutigkeit und kann mehrfach ausgelegt werden.
Kurzum teilen Sie jedes Recht mit WhatsApp, welche bezüglich der Nutzung der App bestehen.

Die Zustimmung zur Passage der AGB „[…] Nutzung, Reproduktion, Verbreitung […]“ bedeutet folgendes:
Sie sind somit damit einverstanden, dass WhatsApp mit Ihren Daten alles tun und unterlassen darf, was das Unternehmen gerne möchte.

WhatsApp und Facebook

Facebook hat das Unternehmen WhatsApp im Jahre 2014 übernommen.
Somit sind beide Unternehmen miteinander verzahnt.

Dies bedeutet ebenfalls, dass Ihre – mehr oder weniger „bereitgestellten“ – privaten Inhalte in Facebook erscheinen könnten.
Spricht man hier noch von Privatsphäre? Eher weniger.

Ab welchem Alter darf WhatsApp genutzt werden?

Laut AGB muss ein Nutzer der Europäischen Union mindestens 16 Jahre alt sein, um WhatsApp nutzen zu dürfen.
Im umgekehrten Fall ist eine Nutzung bereits ab einem Alter von 13 Jahren erlaubt.
Nutzer unter dieser Altersgrenze benötigen die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten.

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