Paid Podcasts – Marketing über bezahlte Podcasts

Paid Podcasts – Marketing über bezahlte Podcasts

 

Podcasts – mehr als ein Trend

 

Podcasts werden im deutschsprachigen Raum immer beliebter und immer mehr Menschen entdecken diese Art der Inhalte für sich. Ob beim Autofahren, beim Hausarbeit erledigen oder anderen alltäglichen Dingen, ein Podcast wird von vielen Menschen nebenbei angehört. So lernen viele Personen neue Dinge und können ihre Zeit produktiver nutzen. Durch das zunehmende Angebot an Podcasts auf allen Plattformen findet sich für jeden Hörer das passende Thema.

Ein Grund, warum immer mehr Menschen mit dem Aufnehmen eines Podcast beginnen, ist die Tatsache, dass das Marketing in Podcasts immer leichter und lukrativer wird. Viele Unternehmen nutzen inzwischen gerne die Podcasts, um ihre Produkte den Hörern näherzubringen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten, wie Creator mit ihrem Podcast Geld verdienen können.

 

Exklusivität des Podcast sichern

 

Durch die große Beliebtheit der Podcasts im deutschsprachigen Raum haben sich viele Plattformen gebildet, auf denen die Menschen Podcasts anhören können. Die beliebtesten sind vor allem die Apple Mediathek und Spotify. Damit eine Plattform möglichst viele Hörer hat, versuchen die Plattformen die besten Creator an sich zu binden. Dies funktioniert vor allem durch das Sichern sogenannter Exklusivrechte.

Das bedeutet konkret, dass die Creator beispielsweise ihren Podcast nur noch auf Spotify zur Verfügung stellen und als Gegenleistung von der Plattform bezahlt werden. So müssen die Hörer, die den Podcast bisher auf einer anderen Plattform gehört haben, die Plattform wechseln und so verdient die „Exklusiv-Plattform“ nun wieder mehr Geld durch Werbung. Diese Art des Marketings und der Bezahlung für die Creator ist inzwischen weit verbreitet und wird vor allem bei sehr großen Podcasts genutzt. Diese Podcasts haben meist eine hohe Zuschauerbindung, sodass die Zuhörer auch den Plattformwechsel mitmachen.

 

Produktplatzierungen im Podcast

 

Eine weitere Möglichkeit für die Creator in ihrem Podcast Geld zu verdienen, ist durch kluge Produktplatzierungen und Kooperationen mit Unternehmen. Die Creator stellen ein bestimmtes Produkt in ihrem Podcast vor und geben den Zuhörern meist noch einen Rabattcode, um einen zusätzlichen Kaufanreiz zu schaffen. Diese Art des Marketings ist für Unternehmen meist sehr lukrativ, da die Zuhörer den Podcastproduzenten vertrauen und infolgedessen auch dem Produkt vertrauen. Und auch für die Creator ist eine Kooperation mit einem Unternehmen meist ein sehr guter Deal. Der Creator erhält eine Fixsumme für die Reichweite, die er dem Unternehmen gewährt und eventuell eine Provision für jeden Verkauf, der über seinen Rabattcode abgewickelt wurde.

Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für alle Parteien. Jedoch gilt es zu beachten, dass der Creator das Vertrauen seiner Zuhörer nicht missbrauchen sollte. Die Produktplatzierung beziehungsweise die Kooperation sollte auch zu den Inhalten des Podcasts passen. Ansonsten verliert der Produzent des Podcasts langsam aber sicher das Vertrauen seiner Zuhörer und somit auch seine Reichweite. Daher gilt hier der Grundsatz: Ein Creator sollte nur Produkte empfehlen, die er selbst nutzt oder hinter denen er zu einhundert Prozent steht. Nichts ist schlimmer als enttäuschte Fans eines Podcast, die sich auf die Expertise des Produzenten verlassen haben und sich nun betrogen fühlen. Solche Handlungen können schnell in einem Skandal enden und zum raschen Niedergang eines einst erfolgreichen Podcasts führen.

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